Schauspiel

Every heart is built around a memory

Als ich an mir hinunterschaue, merke ich, dass ich keinen Körper habe.

von Markolf Naujoks

Premiere

19. März 2022

Ballhof Eins


ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

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Termine und Karten

So, 29.05.2022 / 19:00 – 20:15 Uhr
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Ballhof Eins / Einführung 18.15 Uhr
20,00 € – 22,00 € / erm. ab 5,00 €
Mo, 30.05.2022 / 11:00 – 12:15 Uhr
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Ballhof Eins / exklusiv für Schulgruppen
So, 19.06.2022 / 19:00 – 20:15 Uhr
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Ballhof Eins
20,00 € – 22,00 € / erm. ab 5,00 €
Mo, 20.06.2022 / 11:00 – 12:15 Uhr
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Ballhof Eins / anschließend Nachgespräch / exklusiv für Schulgruppen

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Podcast
Podcast „Theaterzeit“ mit Schauspielerin Safak Sengül
Audioeinführung von Dramaturgin Barbara Kantel
Materialien
Programmheft zu „Every Heart is built around a Memory“
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Inhalt

Marie ist gestorben, sie war noch ein halbes Kind, und ihre großen Schwestern Nina und Carla versuchen zu begreifen, wie es dazu kommen konnte. Also loggen sie sich in ein Virtual-Reality-Spiel ein, das Marie entwickelt hat. Die Aufgabe ist, Marie zu finden. Wenn den Schwestern dies gelingt, wird Marie beantworten, wie es zu ihrem Tod kommen konnte. Wird sie das wirklich? Ist es nicht eher Aufgabe der Spielenden, eben dies herauszufinden, indem sie das Spiel spielen?
Markolf Naujoks 2018 uraufgeführtes Stück ist ein Plädoyer für eine Welt, in der unterschiedlichste Fantasien gelebt werden können, ein Rückzugs- und Sehnsuchtsort vieler: die Welt der Games und virtuellen Realitäten. Es entspinnt sich darüber eine Geschichte über die utopischen und dystopischen Dimensionen des Spielens. Every heart is built around a memory ist als Stückentwicklung für das JUST in Kassel entstanden und war 2019 für den Jugendpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Regisseurin Friederike Heller, die bisher für das Schauspiel Hannover The Writer und das Musical Hedwig and The Angry Inch inszenierte, erarbeitet nun mit dem Stück ihre erste Inszenierung für junge Zuschauer:innen und Erwachsene.

Pressestimmen

Neue Presse

„Eine erstaunlich gradlinige Inszenierung des vielschichtigen Stoffes. (…) Wild wie junge Hunde spielen Schwerk, Grant und Şengül ihre jugendlichen Rollen, ohne je die beißende Relevanz der Vorlage zu verraten. Es ist ein Vergnügen, ihnen zuzuschauen, wie sie aus dem begrenzten Raum ganze Welten entstehen lassen. (…) Hellers Inszenierung bricht eine Lanze für die Fantasie und die Fluchträume, die sie bietet. (…) Man kann Spielen gar nicht ernst genug nehmen. Dieser fantasievolle Theaterabend ist dafür eine gute Schule.“

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