Ballett

Himmel und Hölle

Wie belebt ist ein toter Ast, wie schwer ist eine Krähe?

Choreografien von Juliano Nunes, Andonis Foniadakis und Marco Goecke

Wiederaufnahme

26. November 2021

Opernhaus


Ab 12 Jahren

Termine und Karten

Inhalt

Himmel und Hölle ist ein Rückblick auf die vergangenen zwei Spielzeiten: Kosmos entstand aus Beobachtungen des urbanen Lebens, alltäglichen Bewegungen von Menschen und Momenten der Unruhe und Hektik. Bei dem außergewöhnlich hohen Bewegungstempo und der geballten Tanzenergie ist die Sehnsucht nach dem Innehalten allgegenwärtig.

Moonlight, Juliano Nunes' erste Auftragsarbeit in Deutschland, spiegelt die künstlerische Einstellung des jungen Choreografen wider: „Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert das Licht der Sonne und setzt dadurch viele Prozesse der Natur in Gang. Auch unsere Inspiration kommt aus unserer Umwelt, bevor wir ihr eine Form geben.“

„Wie belebt ist ein toter Ast, wie schwer ist eine Krähe?“
In seiner ersten Neukreation für Hannover, Kiss a Crow, blickt Marco Goecke hinter die Dinge, stellt Fragen an das Leben und die Kunst und Vergänglichkeit und Lebenswille einander gegenüber. Die Choreografie zeigt eindrücklich, wie der Choreograf die permanente künstlerische Herausforderung meistert, Abgrund und Großartigkeit des Lebens gleichermaßen zu fassen.