Schauspiel

Hedwig and the Angry Inch

And you’re shining like the brightest stars.

(Drag-) Musical von John Cameron Mitchell (Buch) und Stephen Trask (Musik und Gesangstexte)
with English surtitles

Premiere

23. Oktober 2021

Schauspielhaus


ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

Termine und Karten

Sa, 04.12.2021 / 19:30 – 21:10 Uhr
Schauspielhaus / Einführung 18:45 Uhr / anschließend Nachgespräch
22,00 € – 45,00 €
Do, 30.12.2021 / 19:30 – 21:10 Uhr
Schauspielhaus / Einführung 18:45 Uhr
16,00 € – 38,00 €
Fr, 31.12.2021 / 19:00 – 20:40 Uhr
Einführung 18:15 Uhr
Schauspielhaus / anschließend Sektempfang
31,00 € – 54,00 €
Sa, 08.01.2022 / 19:30 – 21:10 Uhr
Schauspielhaus
22,00 € – 45,00 €
Do, 13.01.2022 / 19:30 – 21:10 Uhr
Schauspielhaus / Einführung 18:45 Uhr
16,00 € – 38,00 €

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Musikalische Leitung Peter Thiessen
Bühne und Kostüme Sabine Kohlstedt
Dramaturgie Hannes Oppermann




Gitarre Peter Thiessen
Bass, Gitarre Peta Devlin
Keyboards Michael Mühlhaus
Drums Micha Fromm, Sven Missullis
Podcast
Audioeinführung von Dramaturg Hannes Oppermann
Materialien
Programmheft zu „Hedwig and the Angry Inch“
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Inhalt

Die Glamrock­ und Dragqueen Hedwig kommt für ihr einziges Deutschlandkonzert ins Schauspielhaus. Zusammen mit ihrer Band The Angry Inch spielt sie ihre von Grunge, Country und Glamrock inspirierten Songs und erzählt aus ihrem schillernden Leben. Aufgewachsen im muffigen Ostberlin, verliebt sie sich in einen amerikanischen GI und flieht mit ihm aus der DDR. In den USA, ihrem neuen Zuhause, erlebt sie den Fall der Mauer und lernt den jungen Musiker Tommy kennen. Zwischen ihnen funkt es heftig, erotisch wie musikalisch. Sie schreiben gemeinsam ein Nummer-eins­-Album, doch noch vor der Veröffentlichung zerbricht die Beziehung. Während Tommy zum kühlen Popstar wird, bleibt Hedwig Rockqueen mit Herz.
Das mehrfach preisgekrönte Musical Hedwig and the Angry Inch von Mitchell und Trask ist eine mitreißende One­(Wo)Man-­Show. Die Geschichte des Underdogs, der als Dragqueen Furore macht und zum funkelnden Star avanciert, wird weltweit gespielt und beleuchtet alle Facetten von Männlichkeiten* und Weiblichkeiten*, denn nicht die beiden Enden einer Skala sind wichtig, sondern der Regenbogen dazwischen.
In Hannover verkörpert Mohamed Achour die Rolle der Hedwig und Katherina Sattler ihren Sidekick Yitzhak. Regisseurin Friederike Heller ist bekannt für ihre feministischen Inszenierungen mit starken Protagonist:innen. Nach der Dreigroschenoper in Dresden und The Black Rider in Berlin ist Hedwig and the Angry Inch ihre erste musikalische Arbeit in Hannover.

Hedwig and the Angry Inch wurde am Off-Broadway von Peter Askin, Susann Brinkley und James B. Freydberg am Jane Street Theatre produziert, wo es am 14. Februar 1998 unter der Regie von Peter Askin uraufgeführt wurde. Die Originalproduktion erfolgte in New York City durchgeführt von David Binder in Verbindung mit dem Westbeth Theatre Center, Arnold Engelman, Producing Director.

Oben genannt ist die Premierenbesetzung der Band. Alternierend treten außerdem auf: Kristof Hinz (Drums), Ron Oberbandscheid (Bass) und Jens Windeler (Keys).

Bei dieser Inszenierung werden Stroboskop-Lichteffekte eingesetzt.

Pressestimmen

Neue Presse

„Dieser Abend schillert besonders bunt. Mit Wut und Witz: Mohamed Achour als Hedwig und Katherina Sattler als Yitzhak singen und spielen sich die Seele aus dem Leib. Das tun sie ganz hervorragend. Auf einer Bühne und in prächtigen Kostümen von Sabine Kohlstedt.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Große Show im Schauspielhaus Hannover. Für die Aufführung in der Inszenierung von Friederike Heller hat das Ensemble die Fassung etwas hannoverisiert. Die Band macht ziemlich viel Dampf und bereitet das Feld, auf dem Hedwig mit Pathos und Leidenschaft ihre Lebensgeschichte präsentieren kann. Mohamed Achour spielt Hedwig, wie eine Drag Queen wohl sein sollte: flirrend, glitzernd, strahlend als Kunstwerk ihrer selbst. Aber auch vom Alter gezeichnet, unschön und gnadenlos offen in eigener Sache. Katherina Sattler macht in der Männerrolle in schwarzen Rockerklamotten und mit Oberlippenbärtchen im Übrigen eine sehr gute Figur. Und sie singt ganz umwerfend. Begeisterter Beifall.“

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