Schauspiel

Mohamed Achour erzählt Casablanca

Bei Othello haben alle umgelernt, das geht nur noch mit Kanacken. Und Hamlet nicht??

von petschinka und Rafael Sanchez

Übernahme vom Schauspiel Köln

Premiere

06. März 2020

Ballhof Zwei


Termine und Karten

Mo, 13.04.2020 / 19:00 – 20:30 Uhr Die Vorstellung entfällt aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus. Weitere Informationen: staatstheater-hannover.de/de_D...
Ballhof Zwei
entfällt
Regie, Bühne und Kostüme Rafael Sanchez Musik petschinka

Mohamed Achour
Podcast
Theaterzeit zu „Mohamed Achour erzählt Casablanca“
Materialien
Programmheft zu „Mohamed Achour erzählt Casablanca“
Datei herunterladen PDF

Inhalt

Mohamed Achour findet sich auf einer Probebühne ein. Ein neues Ensemble soll entstehen und er will dazugehören. Das Vorsprechen beginnt. Doch seine Interpretation von Hamlet scheint Intendanz und Dramaturgie nicht zu interessieren. Sie wünschen sich etwas Modernes, Welthaltiges und Mohamed weiß schon, was sie damit meinen: ein Flüchtlingsdrama, real und authentisch. In der Tradition von Tausendundeine Nacht beginnt Mohamed Achour zu erzählen. Von der schönen Stadt Damaskus, in der er aufgewachsen ist, von seiner behüteten Kindheit, die plötzlich ein jähes Ende nimmt. Und von Casablanca. Denn wie in dem legendären Filmklassiker wird auch für ihn die nordafrikanische Stadt zu einem Schicksalsort. Und während er erzählt, gehen Erinnerung und Legendenbildung immer neue Verbindungen ein.
Rafael Sanchez, 1975 in Basel geboren, erarbeitete gemeinsam mit Achour und petschinka die Geschichte um innere und äußere Heimat am Schauspiel Köln. Er inszeniert an zahlreichen Theatern, leitete (gemeinsam mit Barbara Weber) von 2008 bis 2013 das Theater am Neumarkt in Zürich und ist seit 2013 Hausregisseur am Schauspiel Köln.

INTERVIEW
„Wie erzählt man eine Stadt?“ – Wir haben uns mit Mohamed Achour zum Interview getroffen: staatstheater-hannover.de/de_D...

Pressestimmen

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Ausdrucksstark und zitternd mit hervortretenden Adern, mal emotional und leise mit tränenden Augen. […] Gedankt wird ihm [Mohamed Achour] im Ballhof Zwei mit gebannter Stille und minutenlangem Applaus.

Neue Presse

Achour erzählt einen einzigen Spagat zwischen Identität und Kunst, und das tut er mit den beachtlichen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, komisch und kontemplativ, tragisch und trivial.