Schauspiel

Der Ursprung der Welt

Männer, die sich ZU SEHR für das interessieren, was als ‚das weibliche Geschlechtsorgan' bezeichnet wird, verursachen ENORME gesellschaftliche Probleme!

nach dem Comic von Liv Strömquist

22. März 2020

Ballhof Eins

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Termine und Karten

Regie Franziska Autzen Bühne und Kostüme För Künkel Musik Johannes Hofmann Dramaturgie Friederike Schubert

Inhalt

Was ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina? Wie groß ist die Klitoris? Warum sind uns diese Fragen peinlich? Woher kommt das Bild, dass wir von dem sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“ haben? Warum verdoppelte sich die Zahl der Intimkorrekturen in den letzten fünf Jahren? Was ist der Unterschied zwischen Gender und Geschlecht? Bin ich normal? Will ich das überhaupt sein? Was ist non-binär? Was hat Hautfarbe damit zu tun? Welche Rolle spielt dabei der Erfinder der Kellogg’s Cornflakes? Warum heißt es das ,schwache Geschlecht‘? Wer bestimmt eigentlich, was weiblich ist? Does sex sell? Können wir darüber sprechen?
In Der Ursprung der Welt begeben wir uns anhand des gleichnamigen Comics der Künstlerin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist auf die Suche nach Antworten in der Kulturgeschichte der Vulva.
Der Ursprung der Welt, in Schweden bereits 2014 erschienen, wurde seither unter anderem in Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien veröffentlicht.
Die Kritik preist ihn als „Aufklärungswerk, das es verdient hätte zur Pflichtlektüre an allen Schulen gemacht zu werden“.
Franziska Autzen studierte Literatur- und Medienwissenschaften, Germanistik und Skandinavistik in Kiel. Sie war Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg, wo sie auch ihre ersten eigenen Arbeiten verwirklichte. U.a. „Auerhaus“ von Bov Bjerg und „Im Herzen der Gewalt“ von Èdouard Louis.