Schauspiel

Pigs

Was gibt es noch darüber zu erzählen, was nicht ohnehin schon alle wissen?

Eine interaktive Installation von Miriam Tscholl mit zwei Schauspieler:innen, 30 Expert:innen und 30 Monitoren zum Thema Schwein

Cumberlandsche Bühne


Eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und der Schauburg München mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus / Junges Schauspiel, dem Nationaltheater Mannheim, mit der Bundesgartenschau Mannheim 2023, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel Stuttgart und dem Theater an der Parkaue, Berlin

für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

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Konzept und Regie Miriam Tscholl
Bühne und Kostüme Bernhard Siegl
Musik Polina Lapkovskaja
Dramaturgie Xenia Bühler, Rania Mleihi
Audiovisuelle Gestaltung und Programmierung Georg Werner
Videoproduktion Michael Kleinhenn

Inhalt

Das Schwein. Es steht für Glück und dient als Schimpfwort. Biologisch dem Menschen unglaublich ähnlich, ist es weit davon entfernt, als Haustier verhätschelt zu werden. Wir führen es hocheffizient zur Schlachtbank, um geruhsame Grillabende veranstalten zu können.
Wie lautet die Antwort zur Zukunft der Schweine? Und welche Position nehmen wir dazu ein? Wo wird ein gesellschaftlicher Konsens spürbar? Was passiert jenseits des Konsens – wo handeln wir?
Das Publikum sitzt als 30-köpfige Bürger:innenversammlung im Schweinekoben. In der Mitte der Runde verhandeln zwei Schauspieler:innen ihr ambivalentes Verhältnis zum Fleischkonsum. Die Klimakatastrophe, das 1,5-Grad-Ziel, die Massentierhaltung – alles bekannt. 30 Expert:innen zum Thema Schwein – Politiker:innen, Tierhalter:innen, Philosoph:innen, Klima- und Tierschutzaktivist:innen – sind auf Bildschirmen zugeschaltet. Jede:r Einzelne verführt das Publikum und stellt die eigene individuelle Haltung ins Zentrum.