Schauspiel

Die Geschichte von Goliat und David

Die Hoffnung lässt sich nicht umgreifen.

von Ayşe Güvendiren

gefördert durch den Preis des Körber Studio Junge Regie 2021

Premiere

22. April 2023

Ballhof Zwei


Uraufführung

Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen

für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

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Termine und Karten



Regie Ayşe Güvendiren
Bühne und Kostüme Theresa Scheitzenhammer
Musik Mikaîl Ezîz
Video Cana Bilir-Meier
Dramaturgie Mehdi Moradpur, Mazlum Nergiz

Inhalt

„Ein Kampf zwischen David und Goliat“ – diese auf die Bibel zurückgehende Redewendung beschreibt heute immer noch eine gewaltvolle Situation, in der eine meistens schwächere Person oder Gruppe auf einen größeren, stärkeren Gegner trifft. Manchmal gewinnt der Underdog David auf eine ungewöhnliche und überraschende Art und Weise, oft genug aber endet der Kampf trotz Widerstand zugunsten des Riesen Goliat.
Für ihre Stückentwicklung Die Geschichte von Goliat und David untersucht die Regisseurin Ayşe Güvendiren den Mythos dieses Zweikampfes, um ihn auf zeitgenössische Konfliktzonen zu übertragen. Dabei begibt sich Güvendiren auf Streifzüge durch das weitläufige kulturelle und politische Gelände der Türkei und Deutschlands, das dieser Mythos von zwei ungleichen Gegnern erschaffen hat. Sie erzählt von konkurrierenden Erinnerungen und Geschichten über Krieg, Vertreibung und Folter und ergründet, wie sich die Geschichte der Gewalt bis in die Gegenwart fortschreibt, ohne aus dem Blick zu verlieren, dass man nur kämpft, wenn man noch Hoffnung auf Freiheit hat.
Ayşe Güvendiren studierte Jura, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, bevor sie ihre Regieausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München begann. Mit ihrer Diplominszenierung R-Faktor. Das Unfassbare gewann sie das Körber Studio Junge Regie 2021.

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