Schauspiel

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

Hier also zu weinen, das wär‘ das Allerletzte.

von Milo Rau

Übernahme vom Volkstheater Wien

31. Oktober 2019

Ballhof Zwei

Termine und Karten

Sa, 30.11.2019 / 19:30 - 21:00 Uhr Ballhof Zwei
20,00 €
Sa, 07.12.2019 / 19:30 - 21:00 Uhr Ballhof Zwei
20,00 €
Sa, 28.12.2019 / 19:30 - 21:00 Uhr Ballhof Zwei
20,00 €
Regie Alexandru Weinberger-Bara Bühne und Kostüme Julia Krawczynski Video Marvin Kanas, David Lipp Sound David Lipp Dramaturgie Roland Koberg

Anja Herden
Materialien
Programmheft zu „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“
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Inhalt

Zwei Frauen, die wissen, wie sich ein Maschinengewehr anhört. Die eine musste erleben, wie ihre Eltern damit erschossen wurden. Die andere war Entwicklungshelferin im Kongo bis zu einem mörderischen Überfall auf ein von NGOs verwaltetes Lager. Die eine stammt aus Zentralafrika und wurde in Europa adoptiert. Die andere bezeichnet sich als nordisch und wurde Schauspielerin am Stadttheater. Der Schweizer Theatermacher, Autor und Aktivist Milo Rau schrieb den Doppel-Monolog Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs auf der Grundlage von Interviews mit NGO-Mitarbeiter*innen, Geistlichen und Kriegsopfern in Afrika und Europa. Dem zugrunde liegt die Frage nach Mitleid: Wie erträgt man das Elend? Was macht das Elend so attraktiv?

In der Regie von Max Reinhardt Seminar-Absolvent Alexandru Weinberger-Bara verkörpert Anja Herden beide Rollen, die mit schwarzer und die mit weißer Hautfarbe. Für ihre Darstellung war sie 2018 in der Kategorie „Beste weibliche Schauspielerin“ für den österreichischen Nestroy-Theaterpreis nominiert.

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Pressestimmen

Hannoversche Allgemeine Zeitung /

Anja Herden spielt ein großes Solo in Milo Raus düsterer Gegenwartsanalyse.

Neue Presse /

Mit welcher Leichtigkeit und Größe Anja Herden sich dieses schwierige Stück zu eigen macht, ist eine Sensation.

Die Presse /

Beide Rollen werden von Anja Herden gespielt, und sie macht das in dieser dramaturgisch raffinierten Anordnung sensationell.

Der Standard /

Ihr vereinnahmender Plauderton oszilliert zwischen Anteilnahme und abgründiger Überheblichkeit – eine Qualität auch des Textes, der zudem die selbstkritische Frage stellt: Wie sehr macht sich das Theater von jeher mit dem Elend der anderen wichtig?

Kurier /

Der junge Regisseur Alexandru Weinberger-Bara inszeniert den vom Dramatiker Milo Rau aus Originalzitaten monierten Text sehr geschickt, die Übergänge zwischen Filmzuspielungen und Bühne sind fließend und beeindruckend.

Kreiszeitung /

faszinierend intensiv und reaktionsschnell

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