Schauspiel

Die Verwandlung

nach der Erzählung von Franz Kafka

für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

Termine und Karten

Sa, 06.04.2024 | 19:30 Uhr
25,00 € – 53,50 € | erm. ab 7,00 € Premieren-Abo Schauspiel
Schauspielhaus |  
Premiere |  
anschließend Sektempfang & Premierenparty |  
25,00 € – 53,50 € | erm. ab 7,00 € Premieren-Abo Schauspiel
Fr, 12.04.2024 | 19:30 Uhr
23,00 € – 49,50 € | erm. ab 6,00 € Abo Freitag II
Schauspielhaus |  
Einführung 18:45 Uhr |  
23,00 € – 49,50 € | erm. ab 6,00 € Abo Freitag II
Mi, 17.04.2024 | 19:30 Uhr
16,50 € – 41,50 € | erm. ab 5,00 € Großes Mix-Abo
Schauspielhaus |  
16,50 € – 41,50 € | erm. ab 5,00 € Großes Mix-Abo

Weitere Termine sind in Planung.

„Er erkannte daraus, dass ihr sein Anblick noch immer unerträglich war und ihr auch weiterhin unerträglich bleiben müsse.“

Über Nacht hat sich Gregor Samsa in ein riesiges Ungeziefer verwandelt. Seine überforderte Familie sucht nach Strategien, mit der neuen Situation umzugehen und gleichzeitig nichts nach außen dringen zu lassen. Doch Gregors Zustand hält an und er, der bisher die Familie finanziell über Wasser gehalten hat, wird plötzlich für seine Angehörigen zu einer erdrückenden Last. Kafkas Geschichte erzählt von einem jungen Menschen, der herausfällt aus einem System, das das Individuum über Angepasstheit und Leistungsfähigkeit bewertet.

Unruhig sind seine Träume, verstörend und voller Vorahnung. Und doch nichts im Vergleich zu der Realität, die Gregor Samsa am nächsten Morgen erwartet, und die fortan seine eigene sein soll: Über Nacht hat sich der junge Mann in ein riesiges Ungeziefer verwandelt. Seine überforderte Familie sucht nach Strategien, mit der neuen Situation umzugehen und gleichzeitig nichts nach außen dringen zu lassen. Doch Gregors Zustand hält an und er, der bisher die Familie durch seine ungeliebte Arbeit als Handelsvertreter finanziell über Wasser gehalten hat, wird plötzlich für seine Angehörigen zu einer erdrückenden Last, ein Wesen von monströser Nutzlosigkeit. Je mehr Gregor sich in der neuen Situation einzurichten beginnt, desto stärker wendet sich sein soziales Umfeld von ihm ab. Überforderung wird zu Lieblosigkeit, Isolierung schlägt schließlich in vernichtende Bösartigkeit um.
Regisseurin Clara Weyde wird Kafkas berühmte Erzählung über einen jungen Menschen auf die Bühne bringen, der herausfällt aus einem System, das das Individuum über seine Fähigkeit zu Anpassung und Leistung bewertet, und für den Kontaktabbruch und Rückzug der einzige Ausweg aus der Fremdbestimmtheit scheinen.