Schauspiel

Hamlet

Wollen Sie ein großes Elend bewundern?

von William Shakespeare

Premiere

16. September 2022

Schauspielhaus


Termine und Karten

Fr, 16.09.2022 / 20:00 Uhr
Schauspielhaus / Premiere / anschließend Premierenfeier
24,00 € – 52,00 € / erm. ab 7,00 € Premieren-Abo Schauspiel
Fr, 23.09.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
22,00 € – 48,00 € / erm. ab 6,00 € Abo Freitag I
Do, 29.09.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 €
Sa, 08.10.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
22,00 € – 48,00 € / erm. ab 6,00 €
Mi, 12.10.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 € Großes Mix-Abo
Do, 20.10.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 € Abo Donnerstag I
Mi, 26.10.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 € Abo Mittwoch I

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Inhalt

Zeitenwende am dänischen Hof. Nach dem Tod des Königs hat sein Bruder Claudius dessen Witwe Gertrud geheiratet und die Macht an sich gerissen, um die drohende feindliche Invasion Norwegens zu verhindern. Nur der junge Prinz Hamlet kann sich nicht für die neue Ehe seiner Mutter begeistern. Er verachtet die schnelle Heirat genauso wie den bevorstehenden Kriegsausbruch, der ihn um sein Studium bringt. Auch hat die Trauer um seinen Vater Hamlet fest im Griff. Und dann erscheint ihm nachts plötzlich dessen Geist. Dieser beschuldigt seinen eigenen Bruder, ihn im Schlaf vergiftet zu haben. Prinz Hamlet ersinnt nun einen Plan, um die Anschuldigungen, die der Geist seines Vaters erhebt, zu überprüfen.
Die ungewöhnliche Verbindung von Gewalt und Selbstbefragung in Shakespeares Hamlet ist einzigartig. Regisseurin Lisa Nielebock widmet sich dieser existenziellen Verunsicherung mit größter Empathie und entfaltet dabei den überbordenden Kosmos, der von Zweifel, Ekel und Handlungsunwillen geprägt ist, aber auch vor allem die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Tat stellt. Gilt es, den Aufträgen von Vater und Vaterland wirklich nachzukommen? Um jeden Preis? Was erhofft sich der Mensch durch die Erfüllung eines Versprechens? Und wie ist es möglich, dass ein Zweifel, der vielleicht sogar Widerstand ist, in Verwüstung umschlägt?
Lisa Nielebock ist seit 2014 leitende Professorin für Regie an der Universität der Künste in Essen. In Hannover inszenierte sie zuletzt Der zerbrochne Krug.