Schauspiel

Der Nackte Wahnsinn

Auftritte, Abgänge. Sardinen rein, Sardinen raus. Das ist Farce. Das ist Theater. Das ist Leben.

von Michael Frayn

Premiere

17. Dezember 2022

Schauspielhaus


Termine und Karten

Sa, 17.12.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus / Premiere / anschließend Premierenfeier
24,00 € – 52,00 € / erm. ab 7,00 € Premieren-Abo Schauspiel
Mi, 28.12.2022 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 €
Do, 05.01.2023 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 €
Do, 12.01.2023 / 19:30 Uhr
anschließend Studierenden-Salon mit Gesprächen, Getränken und Musik
Schauspielhaus / Einführung 18:45 Uhr
16,00 € – 40,00 € / erm. ab 5,00 € Mix-Abo III
Sa, 21.01.2023 / 19:30 Uhr
Schauspielhaus
22,00 € – 48,00 € / erm. ab 6,00 € Abo Samstag II

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Podcast
Podcast ,,Theaterzeit" mit Schauspielerin Miriam Maertens

Inhalt

Wir befinden uns im Grand Theatre in Westonsuper-Mare. Es ist der 14. Januar, kurz nach Mitternacht, ein Tag vor der Premiere von Nackte Tatsachen, die Generalprobe läuft. Texthänger, Türen klemmen, Requisitenchaos, verlorene Kontaktlinsen, volltrunkene Schauspielende – Regisseur Lloyd Dallas und seine Darsteller:innen sind verzweifelt. Denn die nackten Tatsachen des Stücks machen den Entblößungen hinter der Bühne Platz: Kulissengetuschel und Liebesverwirrung, Verwaltungshorror und Befindlichkeiten. Was für die Beteiligten ein Albtraum ist, wird für das Publikum zum turbulenten Komödienchaos. In drei Varianten sieht es immer wieder nur den ersten Akt: zunächst die Probe, dann eine der ersten Vorstellungen – hier dürfen die Zuschauer:innen die Seite wechseln und das Ganze backstage verfolgen – und schließlich eine desolate Aufführung zum überfälligen Ende der Tournee. „Von hinten war es lustiger als von vorne“, sagte Michael Frayn, als er von der Seitenbühne die Aufführung seines Stückes Chinamen sah. Von diesem Erlebnis inspiriert, begann er 1982 die Komödie Der nackte Wahnsinn zu schreiben und dabei eine Schauspieltruppe zu entwerfen, die um das Gelingen des Abends ringt, als ginge es um Leben und Tod. Anne Lenk, zuletzt führte sie bei Molières Der eingebildete Kranke in Hannover Regie, wird den irrwitzigen Kampf ums (Bühnen-) Überleben samt großem Glauben an Leben und Theater inszenieren, getreu dem Motto des Stücks: „Morgen ist Premiere, wir hatten nur vierzehn Tage zum Probieren, wir wissen überhaupt nicht, wo’s langgeht, aber mein Gott, seien wir ehrlich, wer weiß das schon.“

12.01.2023
DRAMA. DISKURS. DRINKS.
Studierenden-Salon im Schauspielhaus

Nach der Vorstellung kommen Studierende und Beteiligte im Foyer ins Gespräch. Anschließend können Sie bei Musik und Drinks in der Cumberlandschen Galerie den Abend ausklingen lassen. Kostenlose Flatrate-Tickets sind ab sofort buchbar!

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